Rettungswache Reken

Rettungsdienst

Der zivile Rettungsdienst (kurz: RD, RettD) hat die Aufgabe, rund um die Uhr bei medizinischen Notfällen aller Art – Verletzungen, Vergiftungen und Erkrankungen – durch den Einsatz von qualifiziertem Rettungsfachpersonal und den geeigneten Rettungsmitteln rasch und sachgerecht zu helfen und Leben zu retten. Im bodengebundenen Rettungsdienst werden dazu Fahrzeuge mit unterschiedlicher Ausstattung, und Personal mit unterschiedlicher Qualifikation eingesetzt. Im Kreis Borken werden üblicherweise Krankenwagen (KTW) zum reinen Krankentransport, Rettungswagen (RTW) für die Notfallrettung und Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), um bei lebensbedrohlichen Notfällen einen Notarzt zur Einsatzstelle bringen zu können.

Rettungsdienst Kreis Borken

Der Rettungsdienst des Kreis Borken wurde in den größeren Städten den Feuerwehren übertragen. Bis auf 2 Wachen, die vom DRK (Gescher, Isselburg) geführt werden, befinden sich in den meisten kleineren Ortschaften, wie z.B. Reken, kreiseigene Rettungswachen. Aus geschichtlichen Gründen sind diese meist in den Gerätehäusern der Freiwilligen Feuerwehren untergebracht, da diese in früheren Zeiten die ersten Notfall- und Krankentransportdienste eingerichtet haben. Viele Mitarbeiter dieser Wachen kommen daher auch aus den Reihen der Feuerwehrleute. Notarztstandorte befinden sich im Kreis in den größeren Städten (Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau und Stadtlohn) an den Feuerwachen bzw. Krankenhäusern. Es wird ein NEF-Rendevouz-System verwendet. Der nächste Notarztstandort für Reken befindet sich in Borken. Die Leitstelle des Kreises befindet sich in Borken im Verwaltungsgebäude des Kreises. Es handelt sich um eine kombinierte Leitstelle, die die Disposition von Feuerwehr-, Katastrophenschutz-, Krankentransport- und Rettungseinsätzen abwickelt.

Rettungswache Reken

1939 - 45 gab es in Reken das erste Ambulanzfahrzeug. In den 50er Jahren begann der LZ Groß Reken Unfallopfer mit einem LF8 ins Krankenhaus zu fahren. Später bekam die Feuerwehr einen Krankenwagen und stellte die ersten 'Krankenwagenfahrer'. Seit 1986 ist die Rettungswache 24 Stunden täglich mit 2 Mann besetzt und sie befindet sich im Gerätehaus in Groß Reken. Während sich zu Beginn des 24-Stunden-Dienstes das Personal aus hauptamtlichen Rettungssanitätern, Zivildienstleistenden und ehrenamtlichen Kräften zusammensetzte, wird der Rettungsdienst heute fast ausschließlich durch qualifizierte hauptamtliche Rettungsassistenten durchgeführt. Alle Einsatzkräfte müssen järhlich eine Fortbildung besuchen. Durch eine Privatinitiative Rekener Bürger werden regelmäßig Teddybären für Kinder beschafft.

Die Rettungsassistenten der Rettungswache Reken wirken am MANV-Konzept (MANV = Massenanfall von Verletzten) mit. D.h. die Einsatzkräfte können auch in ihrer Freizeit via Handy-Alarm alarmiert werden, um im Fall eines größeren Ereignisses den zweiten Rettungswagen zu besetzen. Ebenso stehen die Mitarbeiter für den First-Responder-Alarm zur Verfügung. Ist der erste Rettungswagen der Wache Reken in einem Einsatz gebunden, so kann im Bedarfsfall eine zweite Mannschaft alarmiert werden um einen weitereb dringenden Notfall zu versorgen.

Löschzug Groß Reken
Am Wehrturm 12
48734 Reken
Tel. (0 28 64) 944 450

Löschzug Klein Reken
Mühlenweg 4D
48734 Reken
Tel. (0 28 64) 88 38 13

Löschgruppe Maria Veen
Am Kloster 11
48734 Reken
Tel. (0 28 64) 32 45 35